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Dies sind alle derzeit verfügbaren Fakten zu der Geschichte um CityLetter, die helfen sollen die ganzen Verwicklungen und Verstrickungen zu dokumentieren und zu entwirren.
Die rot unterlegten, bzw. markierten Stellen im Text stellen Hyperlinks dar, welche euch zu den Dokumenten, Grafiken und Webseiten führen. Ferner sind die kleinen Thumbnail-Grafiken verlinkt, so das ihr per Mausklick eine größere Ansicht in einem neuen Browserfenster präsentiert bekommt
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Freundlicher Weise hat uns Helge H. gestattet seine EU-Domain auf diesen Beitrag zu redirecten!
Eine weitere, sehr informative Quelle bezgülich Berichterstattungen in den Medien kann man hier finden
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Company Name
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CityLetter - Wie es weiterging

picture picture Damit war für Helge H. das Thema CityLetter "beerdigt". Er besann sich auf seine Verwandtschaft in Kanada und die Möglichkeit, dort einer geregelten Arbeit nachzugehen, da er bereits mehrere Arbeitsangebote bei seinem Besuch im Dezember 2007 und im Januar 2008 erhalten hatte. Um hier in Deutschland nicht in den Genuss von Hartz IV zu kommen, beantragte Helge H. die Auswanderung, bzw. die Immigration in Kanada. Seine Lebensgefährtin blieb arbeitsabhängig noch in Berlin und wollte in diesem Jahr auch den Schritt über den "großen Teich" wagen. Ein passender Job für sie ist bereits vorhanden. Am 1. April (nein kein Scherz) nutzte Helge H. ein One-Way Ticket und verließ Deutschland.

Damit war für Helge Hansen das Thema CityLetter erledigt, und er um eine Erfahrung reicher!

Nun passierte aber merkwürdiges! Im Mai/Juni erschien auf dem Deutschen Arbeitsmarkt plötzlich eine Firma: CityLetter Deutschland GmbH, die ein bundesweites Postdienstleistungsunternehmen eröffnen wollte und dazu Mitarbeiter suchte, die über eine 0900er Rufnummer Bewerbungsunterlagen anfordern sollten.

Eine von der schlecht aufgemachten, mit WORD gestalteten WEB-Seite, herunterzuladende Bewerber-Information, sollte man sich mal genauer unter die Lupe nehmen. In dem Dokument, das insbesondere ein Interview zwischen CityLetter Deutschland und Alexander B. wiedergibt, (redet der mit sich selbst?) soll angeblich vom Januar 2008 stammen und wurde laut PDF-Dokumenteneigenschaften am 11.06.2008 erzeugt. Von der Werbewirksamkeit und Professionalität dieses Dokumentes mal ganz abgesehen (Flaskamp würde weinen!).

picture picture picture Plötzlich bekamen bundesweit viele Private Arbeitsvermittler eine "Eilige FAX-Nachricht" mit der sie aufgefordert wurden Mitarbeiter für die "CityLetter Deutschland GmbH" zu rekrutieren. In dieser wurden die PAV´s sogar aufgefordert Ihren Bewerbern mitzuteilen, das diese eine 0900er Nummer (7,50 € pro Anruf) anrufen müssen, inkl. der Falschaussage das diese Kosten ja von der AfA zurückerstattet würden. Uns sind jedoch keine Anrufer dieser Nummer bekannt, die jemals irgendwelche Unterlagen erhielten.

Die PAV´s mussten ihre Bewerber in Infogesprächen darauf hinweisen, dass sie sich unter dieser 0900er Telefonnummer bei CL in Berlin registrieren müssen. Trotz Bewerbungsunterlagen und Bewerberbögen, die dem PAV zuvor ausgehändigt wurden. Die Vermittlungsverträge wurden natürlich zuvor unterschrieben.

In einem Dortmunder Fall erklärte sich ein Bewerber ohne VGS bereit 10-15% vom Bruttojahresgehalt für diese Vermittlung zu bezahlen. Erst am Ende der ganzen Prozedur erfuhr man den zukünftigen Arbeitgeber: City Letter

Man beachte bitte die im Dokument verwendete Steuernummer. Diese gehört einer Firma PrintPak die bereits durch Herrn S. in Insolvenz geführt wurde!

Update
Beleg: öffentliche Bekanntmachung im Insolvenzregister:

In dem Insolvenzantragsverfahren über das Vermögen der PrintPak Verpackungsmaschinen & Service GmbH, Kranoldstr. 6, 12051 Berlin, ist gemäß § 21 InsO am 18.08.2008 um 11.30 Uhr angeordnet worden: vorläufige Insolvenzverwaltung; vorläufiger Insolvenzverwalter ist Rechtsanwalt Andre Houben, Fasanenstr. 71, 10719 Berlin. Verfügungen d. Schuldner/in sind nur mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam. Untersagung und Einstellung der Zwangsvollstreckung ins bewegliche Vermögen.
AZ: 36p IN 2814/08 Berlin,
19. August 2008 Amtsgericht Charlottenburg

Am interessantesten ist der im Text rot markierte Bereich! Aber auch nicht unwesentlich die HRB-Nummer 105622 B die der CL CityLetter GmbH gehört!

Update
Unbedingt noch erwähnenswert, wäre in diesem Zusammenhang, das ja bereits die Akte08 Redaktion festgestellt hat, das der "Einrichter" der 0900er Rufnummer und damit Haupt-Nutznießer der "erwirtschafteten" Beträge aus dieser Aktion - genau diese "Ein-Personen" PrintPak Verpackungsmaschinen & Service GmbH des Herrn Bernd S., und nicht die CityLetter (Deutschland) GmbH ist.

picture picture Auf einigen "Massenveranstaltungen" verschiedener PAV´s mussten die Bewerber eine Kurzbewerbung ausfüllen, und erhielten im Anschluss eine "rechtverbindliche Einstellungsbestätigung" des PAV. Hier suchte wohl der von CL beauftragte private Arbeitsvermittler die Mitarbeiter aus, ohne das CL mit dem lästigen Bewerbungsunterlagen belastet wurde. - Und dies ist kein Einzelfall -

picture picture Hier zwei Beispiele. Das interessante allerdings ist, das die Unterschrift und der Stempel bereits auf dem Dokument enthalten sind. Wie sollte es sonst möglich sein, an zwei völlig verschiedenen Orten exakt an der gleichen Stelle die gleiche Unterschrift sowie den "Kinderpoststempel" exakt im gleichen Winkel zu platzieren? Freifahrtscheine für PAV´s? Sicher wissen wir das es eine billige FAX-Kopie war die dort verteilt wurde, was ja nun auch wieder für ein Millionen Euro Unternehmen spricht!

picture Um den 10. Juli 2007 herum, kam dann für Helge H. eine böse Überraschung an seine Berliner Anschrift. Er erhielt Vorladung als Beschuldigter.

  • Tatvorwurf: Betrug im Zusammenhang mit der Fa. "CityLetter Deutschland GmbH"
  • (Die Polizei schrieb zwar "Cittyletter" aber das sehen wir mal nach).
  • Tatzeit: Donnerstag, 12. Juni 2008.
  • Tatort: 12051 Berlin, Kranoldstr. 6.
(Für jemanden der in Kanada lebt schwer nachvollziehbar). Selbstverständlich erledigte nun die Lebensgefährtin von Helge H. alle erforderlichen Wege, da sie von Helge H. dazu bevollmächtigt wurde.

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